Brunnen de la Colonne

Beschreibung

Die Carrefour de la Colonne war schon immer ein belebter Ort in Bex. Das Café Brasserie de la Colonne war sogar lange Zeit eine der wichtigsten öffentlichen Einrichtungen des Platzes, lange bevor das Grand Hôtel des Bains 1824 eröffnet wurde. Der kleine Brunnen, der heute in die Umfassungsmauer des Château Feuillet eingelassen ist, war damals ein sehr hübsches Becken mit einer Ziege, aus der das Wasser sprudelte, das die Pferde sehr genossen haben dürften.

Diese Kreuzung trägt den Namen La Colonne vielleicht deshalb, weil sich vor der ehemaligen kleinen Freikirche eine 3,20 Meter hohe, durchgehende Eichensäule befand. Dieses 200 Jahre alte, geschnitzte Stück ist einzigartig, wenn man den Historikern glauben darf. Sie diente als Träger von Wegweisern und soll aus der Zeit stammen, als Napoleon die Region besuchte. Sie stand am Rande der damaligen Hauptstrasse, die Lausanne mit dem Wallis verband. Im Laufe der Zeit war die Säule verschwunden, wurde aber um 1960 von einem Arbeiter wiederentdeckt und unter der Schirmherrschaft der Gemeindeverwaltung an ihrem ursprünglichen Platz aufgestellt. Und nun ist diese kleine Kirche, die sogenannte Nagelin-Kapelle, die den Platz buchstäblich überragt, also das Gotteshaus, das die Freikirche zwischen 1864 und 1865 errichtet hatte. Nebenbei sei daran erinnert, dass die Freikirche 1847 gegründet worden war, um sich von der offiziellen reformierten Kirche zu lösen, die ihre Unterwerfung unter die damalige neue Verfassung des Kantons Waadt akzeptiert hatte. Die Wiedervereinigung der beiden Kirchen erfolgte im Jahr 1966. Das Gebäude wurde 1967 an die Gemeinde Bex verkauft. Heute dient es als Ort für Ausstellungen, Konferenzen oder Treffen. Seine Restaurierung wird derzeit geprüft. Das Château Feuillet zum Schluss ist so etwas wie das "Herzstück" dieses Viertels. Dieses schöne Haus mit zwei Sonnenuhren an seinen Fassaden, einem Brunnen und einem grossen Garten mit Bäumen wird heute von drei Strassen begrenzt, der Rue du Cropt, der Rue du Midi und der Rue Charpentier, aber ganz zu Beginn seiner Existenz im 16. Jahrhundert, als es die Rue du Midi noch nicht gab, war das Anwesen ein riesiger Besitz, der praktisch das gesamte Viertel Nagelin umfasste. Auch das Coop-Gebäude war Teil des Anwesens. Die Fassaden und der Innenhof wurden 1960 in das Register der historischen Denkmäler des Kantons Waadt aufgenommen.

Die Carrefour de la Colonne war schon immer ein belebter Ort in Bex. Das Café Brasserie de la Colonne war sogar lange Zeit eine der wichtigsten öffentlichen Einrichtungen des Platzes, lange bevor das Grand Hôtel des Bains 1824 eröffnet wurde. Der kleine Brunnen, der heute in die Umfassungsmauer des Château Feuillet eingelassen ist, war damals ein sehr hübsches Becken mit einer Ziege, aus der das Wasser sprudelte, das die Pferde sehr genossen haben dürften.

Diese Kreuzung trägt den Namen La Colonne vielleicht deshalb, weil sich vor der ehemaligen kleinen Freikirche eine 3,20 Meter hohe, durchgehende Eichensäule befand. Dieses 200 Jahre alte, geschnitzte Stück ist einzigartig, wenn man den Historikern glauben darf. Sie diente als Träger von Wegweisern und soll aus der Zeit stammen, als Napoleon die Region besuchte. Sie stand am Rande der damaligen Hauptstrasse, die Lausanne mit dem Wallis verband. Im Laufe der Zeit war die Säule verschwunden, wurde aber um 1960 von einem Arbeiter wiederentdeckt und unter der Schirmherrschaft der Gemeindeverwaltung an ihrem ursprünglichen Platz aufgestellt. Und nun ist diese kleine Kirche, die sogenannte Nagelin-Kapelle, die den Platz buchstäblich überragt, also das Gotteshaus, das die Freikirche zwischen 1864 und 1865 errichtet hatte. Nebenbei sei daran erinnert, dass die Freikirche 1847 gegründet worden war, um sich von der offiziellen reformierten Kirche zu lösen, die ihre Unterwerfung unter die damalige neue Verfassung des Kantons Waadt akzeptiert hatte. Die Wiedervereinigung der beiden Kirchen erfolgte im Jahr 1966. Das Gebäude wurde 1967 an die Gemeinde Bex verkauft. Heute dient es als Ort für Ausstellungen, Konferenzen oder Treffen. Seine Restaurierung wird derzeit geprüft. Das Château Feuillet zum Schluss ist so etwas wie das "Herzstück" dieses Viertels. Dieses schöne Haus mit zwei Sonnenuhren an seinen Fassaden, einem Brunnen und einem grossen Garten mit Bäumen wird heute von drei Strassen begrenzt, der Rue du Cropt, der Rue du Midi und der Rue Charpentier, aber ganz zu Beginn seiner Existenz im 16. Jahrhundert, als es die Rue du Midi noch nicht gab, war das Anwesen ein riesiger Besitz, der praktisch das gesamte Viertel Nagelin umfasste. Auch das Coop-Gebäude war Teil des Anwesens. Die Fassaden und der Innenhof wurden 1960 in das Register der historischen Denkmäler des Kantons Waadt aufgenommen.

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Standort
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