
Erfahrungen zum Erleben
Veröffentlicht am 03.07.2026

Inhalt
Es ist Mittag. Die Computer werden heruntergefahren, die Büros leeren sich. Heute fühlt sich die Mittagspause wie eine kleine Expedition an. Unser Ziel: der Gipfel des Grand Chamossaire, um die brandneue BalancAIR zu entdecken, die an diesem ersten Freitag im Juli eröffnet wird.
Mit der Gondelbahn auf den Roc d’Orsay erreicht man den Gipfel in nur wenigen Minuten. Doch bevor das Abenteuer beginnt, legen wir einen Stopp im Rocco Cantina Italiana ein. Auf der Terrasse geniessen wir unser Mittagessen, während Wolken und Sonne sich am Himmel abwechseln. Hoch über uns zieht die markante Silhouette der BalancAIR bereits alle Blicke auf sich. Schon von weitem wirkt sie beeindruckend.
Nach dem Mittagessen geht es zu Fuss weiter hinauf auf den Grand Chamossaire.
Der Weg ist zwar kurz, hat es aber in sich. Schon nach wenigen Minuten verstummen die Gespräche und weichen dem gleichmässigen Atem des Aufstiegs. Mit jedem Schritt rückt die Schaukel näher, bis sie schliesslich fast zum Greifen nah ist.
Oben angekommen erwartet uns eine schöne Überraschung. Ein junger Steinbock beobachtet die Besucher ganz gelassen. Neugierig scheint auch er diese neue Installation auf 2.112 Metern Höhe zum ersten Mal zu entdecken.

Aufstieg vom Roc d’Orsay in Richtung Grand Chamossaire © VLT SA
Bevor wir selbst einsteigen, beobachten wir erst einmal die ersten Teilnehmer.
Zu zweit – oder sogar zu dritt – nehmen sie auf der riesigen Schaukel Platz, die hoch über dem Abgrund schwebt. Augenblicke später schwingen sie in einem weiten, spektakulären Bogen durch die Luft. Vom Gipfel aus wirkt das Schauspiel beinahe hypnotisch. Die Schwünge sind eindrucksvoll und zugleich erstaunlich sanft.
Während wir auf unseren Einsatz warten, schweift der Blick immer wieder über die Landschaft.
Denn die BalancAIR bietet nicht nur Nervenkitzel, sondern auch einen einzigartigen Aussichtspunkt über die Alpes Vaudoises und weit darüber hinaus. Vor uns glitzert der Genfersee, während die Tours d’Aï und de Mayen majestätisch über Leysin und dem Rhonetal aufragen. Auf der anderen Seite reicht der Blick über Chaux Ronde, Le Chaux, das Diablerets-Massiv, den Pic Chaussy und unzählige weitere Alpengipfel. Ein 360-Grad-Panorama, das einem fast den Atem raubt – noch bevor man überhaupt auf der Schaukel Platz nimmt.
Zwei junge Steinböcke ziehen gelassen über den Gipfel, als gehöre diese neue Attraktion längst ganz selbstverständlich zur Berglandschaft.

Der Schwung ist da! © VLT SA
Die Rucksäcke bleiben am Boden. Ebenso Handys und Kameras. Jetzt sind wir an der Reihe.
Wir nehmen auf den beiden Sitzen nebeneinander Platz. Die Mitarbeiter legen die Sicherheitsgurte an, kontrollieren jede Befestigung und bitten uns, die Hände auf die Stange vor uns zu legen.
Wenige Sekunden später wird die Schaukel langsam nach hinten gezogen.
Plötzlich hängen wir in der Luft, leicht nach vorne geneigt. Eine Minute, die sich deutlich länger anfühlt. Es wird still. Der Wind ist zu hören. Die Berge wirken auf einmal noch gewaltiger. Dann wird die Schaukel freigegeben.
Im nächsten Augenblick stürzen wir scheinbar ins Leere, bevor wir dem Panorama entgegen wieder nach oben schwingen. Das Gefühl ist beeindruckend. Der erste Schwung raubt fast den Atem, doch schon kurz darauf weicht das Fallgefühl einer unglaublichen Freiheit.
Mit jedem Hin und Her ziehen die Landschaften unter uns vorbei. Das nervöse Lachen vom Anfang verwandelt sich schnell in ein breites Grinsen, während wir den Moment einfach geniessen.

Garantierte Nervenkitzel über dem Abgrund! © Guillaume Huguenet
BalancAIR verbindet Nervenkitzel und beeindruckende Naturkulisse auf ideale Weise.
Im Gegensatz zu klassischen Fahrgeschäften mit Adrenalinkick geht es hier nicht nur um Geschwindigkeit oder Höhe. Das Besondere ist die einzigartige Umgebung. Hoch über den Bergen schwebend geniessen Sie ein aussergewöhnliches Panorama und erleben gleichzeitig ein unvergessliches Abenteuer.
So hat sich eine Mittagspause wohl noch nie so sehr wie ein kleiner Tapetenwechsel angefühlt.